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Elektrolytische Desinfektion von Trinkwasser in der dezentralen und zentralen Wasserversorgung
Die elektrolytischen Desinfektionsanlagen zur Wasser- aufbereitung von IRD sind speziell an die Bedürfnisse dieses Anwendungsbereiches angepasst. In kleineren, dezentralen Wasserwerken bietet vor allem der Aquatransform Aqua große Vorteile gegenüber konventionellen Desinfektionsverfahren. Durch das Anlegen einer niedrigen Gleichspannung werden die Wasserinhaltstoffe an den speziellen Elektroden elektrochemisch umgewandelt und zur Desinfektion genutzt.
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Das Verfahren aktiviert dabei bevorzugt das im Trinkwasser enthaltene Chlorid zu wirksamen Desinfektionsmittel. So werden außergewöhnlich hohe Reduktionsfaktoren von 105 und mehr für Legionellen, coliforme Bakterien und andere pathogene Keime bereits bei sehr geringen Konzentrationen erreicht.
Der Prozess lässt sich zuverlässig regeln und an den jeweiligen Anwendungsfall individuell anpassen. Die Konzentration der Desinfizienzien ist mit dem nach DIN 38408 vorgeschriebenem DPD Einheitsverfahren messbar.
Die weit verbreitete Dosierung von Chlor in Form von Chlorbleichlauge unterliegt hohen Sicherheitsanforderungen bei Lagerung, Transport und Dosierung und ist immer mit einem gewissen Gesundheitsrisiko verbunden. Außerdem kommt es bei der Dosierung von Chlor zur Bildung von gesundheitsschädlichen chlororganischen Verbindungen (THM) sowie einer Beeinträchtigung von Geschmack und Geruch des Trinkwassers. Bei der Desinfektion von Trinkwasser mit dem Aquatransform Aqua entstehen weniger Nebenprodukte wie THM.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal des Aquatransform Aqua gegenüber anderen elektrolytischen Verfahren zur Desinfektion von Trinkwasser ist die Umwandlung der natürlichen Wasserinhaltsstoffe zur Desinfektion, auch bei sehr niedrigen Chloridkonzentrationen. Dadurch kann auf eine Dosierung von Salz bzw. Chemikalien und auf Dosierpumpen verzichtet werden.
Bestehende Anlagen zur konventionellen Dosierung von Chlor können durch Aquatransform Aqua-Systeme problemlos ersetzt werden. Bereits vorhandene Messtechnik zur Überwachung der Desinfektion im Trinkwasser kann in der Regel weiter genutzt werden.
Beim Aquatransform Aqua wird die erforderliche Menge Salz durch das Trinkwasser selbst bereitgestellt. Dadurch entfallen Probleme wie z. B. unzuverlässige Dosierpumpen und eine sichere Desinfektion ist gewährleistet. Auf diese Weise wird eine weitere Forderung der TrinkwV erfüllt: Es werden keine Chemikalien gelagert oder zugegeben, so dass die Reinheit von Zusatzstoffen nicht zu besorgen ist.

Das In-situ-Desinfektionssystem gehört zu den elektrolytischen Desinfektionsverfahren. Herzstück dieses Verfahrens ist die Elektrolysezelle, in der die speziell beschichteten, patentierten Elektroden vom zu desinfizierenden Wasser durchflossen werden.

Durch das Anlegen einer Gleichspannung im Niedervoltbereich werden die Wasserinhaltsstoffe elektrochemisch umgewandelt. Das Verfahren aktiviert dabei bevorzugt das im Trinkwasser enthaltene Chlorid zu wirksamen Desinfizienzien auf Chlorbasis. So werden außergewöhnlich hohe Reduktionsfaktoren für Legionellen, coliforme Bakterien und andere pathogene Keime bereits bei sehr geringen Konzentrationen erreicht.

Da die Menge der produzierten Desinfizienzien proportional zur Betriebsstromstärke ist, lässt sich der Prozess zuverlässig regeln und an den jeweiligen Anwendungsfall individuell anpassen. Die Konzentration der Desinfizienzien ist mit dem nach DIN 38408 vorgeschriebenem DPD Einheitsverfahren messbar. Aus dieser Liste zu §11 der TrinkwV geht die Zulassung der e-dis- Systeme zur Trinkwasserbehandlung und Desinfektion eindeutig hervor.

Die häufig angewandte Chlordosierung mit Natriumhypochlorit-Lösung unterliegt hohen Sicherheitsanforderungen bei Lagerung, Transport sowie Dosierung von Chemikalien und ist immer mit einem gewissen Gesundheitsrisiko verbunden. Außerdem kommt es zur Bildung von gesundheitsschädlichen chlororganischen Verbindungen sowie einer Beeinträchtigung von Geschmack und Geruch des Trinkwassers. Durch die in-situ-Bildung von Desinfektionsmitteln mit dem Aquatransform Aqua treten weniger Verluste der Desinfektionswirkung auf. Negative Veränderungen von Geruch und Geschmack treten aufgrund der reduzierten Bildung von chlororganischen Nebenprodukten nicht auf.

Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal des Aquatransform gegenüber anderen elektrolytischen Verfahren (Chlorelektrolyse) ist die Umwandlung der natürlichen Wasserinhaltsstoffe zu Desinfizienzien bereits bei sehr niedrigen Chloridkonzentrationen. Dadurch kann auf Salz- bzw. Chemikaliendosierung und Dosierpumpen verzichtet werden.