aquatransform sanitation PDF Print E-mail
Die besonderen Schwierigkeiten bei der Bekämpfung von Legionellen
  • Thermische Desinfektion bietet keinen sicheren Schutz gegen Legionellen, denn epidemiologische Gefahr besteht noch bei Temperaturen über 70°C.
  • Biofilm in Rohrleitungen ist Nahrungsgrundlage von Legionellen. Eine thermische Desinfektion reduziert den Biofilm - als Wurzel des Problems mit Legionellen nicht, sondern fördert den Aufbau einer Kalk- und Biofilmschicht.
  • Amöben sind Brutstätte und Schutz für Legionellen und beim Aufplatzen der Amöben erhöht sich die Konzentration von Legionellen daher schlagartig.

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  • Kaltwasserleitungen sind durch die Erwärmung im Gebäude kontaminiert und erfordern eine Desinfektion des kalten Trinkwassers in Abhängigkeit von der Verbrauchsmenge.
  • Stichleitungen sind besonders stark mit Legionellen kontaminiert, was deren häufige Spülung mit desinfiziertem oder heißem Wasser notwendig macht.

Die ideale Lösung Aquatransform Sanitation

ein effektives Desinfektionsmittel für warmes und kaltes Trinkwasser, das

  • bereits bei einer niedrigen Konzentration (gemäß Trinkwasserverordnung) gegen Legionellen wirksam ist,
  • eine kontinuierliche Reduzierung von Biofilm garantiert,
  • für eine Langzeit-Desinfektion des Warmwassers in der Zirkulation sorgt,
  • die regelmäßige Desinfektion der Stichleitungen im automatischen Betrieb und eine volumenstromproportionale Desinfektion des kalten Trinkwassers ermöglicht.
Die technischen Vorteile des Aquatransform Sanitation:
  • Elektrolytische Erzeugung eines Desinfektionsmittels, das Legionellen und Biofilm bereits bei einer Konzentration von 0,3 mg/l wirksam bekämpft.
  • Depoteffekt: Aufbau einer Permanent-Wirkung ohne Nachdosierung, was für Stichleitungen und Kaltwasserleitungen besonders wichtig ist.
  • Desinfektionswirkung ohne Dosierung jeglicher Zusatzstoffe.
  • Die automatische Regelung der Desinfektionsleistung durch Online-Überwachung und Fernwartung per Modem garantieren die Einhaltung der TrinkwV und anderer Richtlinien.
  • Hochwertiger druck- und temperaturresistenter Edelstahlreaktor für eine lange Lebensdauer

... der Aquatransform Sanitation

Projektbeschreibung:

Im Rahmen eines Probebetriebes sollte festgestellt werden, wie die elektrokatalytische Desinfektionsanlage auf die Reduzierung der Legionellenkontamination in alten Trinkwarmwasser-Anlagen wirkt. Aus diesem Grunde wurde die Probeanlage in einem Unterkunftsgebäude der Bundeswehr mit einer über 35 Jahre alten Trinkwasseranlage im Bypassbetrieb in die Mischwasserleitung, unmittelbar hinter der zentralen elektronischen Mischwasserregelanlage, eingebaut. Sie besteht aus einer Elektrolysezelle und einer elektronischen Regelung. Ein Modem diente zur Datenübertragung an den Hersteller.



Ergebnisse und Erfahrungen:

Vor dem Einbau der Testanlage wurde das Trinkwasser des Gebäudes beprobt, um die vorhandene Verkeimung des Wassers bezüglich Legionellen zu bewerten. Sie lag im Trinkwarmwasser und in der Zirkulation zwischen 32 und 5.500 KBE/100 ml. Die Proben wurden durch das Hygieneinstitut der Universität Bonn entnommen.

Nach Inbetriebnahme der Testanlage reduzierte sich die Kontamination im System in den ersten Wochen sehr stark, d.h. Legionellen waren nach Ablauf des Probebetriebes nicht mehr nachweisbar.

Fazit:

Bei bestimmungsgemäßem und störungsfreiem Betrieb der Anlage, werden durch die katalytisch erzeugten Desinfektionsmittel Legionellen und ggf. auch andere Infektionserreger hochwirksam abgetötet. Außerdem wird hierdurch nachhaltig der Biofilm im Trinkwasserleitungssystem dezimiert bzw. entfernt.
Der Einbau einer solchen Anlage empfiehlt sich bei vorhandenen sowie neuen Trinkwasseranlagen mit Neigung zu erhöhter Kontamination und bei Anlagen mit hohen hygienischen Ansprüchen.
Da eine Serie verschiedener Baugrößen zur Verfügung steht, ist der Einbau einer solchen Desinfektionsanlage sowohl bei großen als auch bei kleineren Trinkwarmwasseranlagen wirtschaftlich.